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Mein lieber Schwan – Wege und Motive zu Wagner • 2006 im Rückblick
Im Haus Wahnfried zeigte der Maler und Bühnenkünstler Henning von Gierke mit „Mein lieber Schwan – Wege und Motive zu Wagner“ in vier Erlebnisräumen seine Auseinandersetzung mit dem Werk Richard Wagners. 
Henning von Gierke zeigt in Zeichnungen, Skizzen, Modellen und Filmdokumenten den Weg von der Idee bis zu deren Realisierung auf der Bühne. Wie in einem Atelierbesuch sollte dem Besucher die Möglichkeit gegeben werden, in die Welt des Künstlers einzutauchen. „Als Ärchäologe, der Wagners Motive ausgräbt“, bezeichnet sich der Künstler und gestaltet einen Raum als Ausgrabungsstätte. Hier ist für jede seiner bearbeiteten Opern – er hat den „Lohengrin“ (Bayreuther Festspiele), den „Fliegenden Holländer“ (München), den „Ring“ und „Parsifal“ (beide in Tokyo) ausgestattet und/oder inszeniert – je eine eigene „Ausgrabungskiste“ zu finden, in der die Motive des Wagnerschen Werks aus ihrem historischen und literaturgeschichtlichen Umfeld ans Tageslicht gehoben werden.
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