GRUSS DER FESTSPIELLEITUNG

Es ist eine einfache Wahrheit: Um außerordentliche Kunstleistungen zustande zu bringen, bedarf es meist zwingend auch außerordentlicher finanzieller Leistungen. Als Richard Wagner daran ging, sein Hauptwerk "Der Ring des Nibelungen" in einem eigenen Theater aufzuführen, war die Finanzierung das Hauptproblem. "Eine Vereinigung kunstliebender vermögender Männer und Frauen, zunächst zur Aufbringung der für eine erste Aufführung meines Werkes nötigen Geldmittel", schwebte Wagner seinerzeit vor. Unter ganz anderen Vorzeichen wurde diese Idee jahrzehnte später Wirklichkeit.

Seit mehr als 60 Jahren gibt es die "Gesellschaft der Freunde von Bayreuth" und ihre inzwischen über 5000 Mitglieder aus zahlreichen Ländern der Welt gewährleisten die Existenz der Bayreuther Festspiele durch ihr intensives Engagement wesentlich mit. Das ist einzigartig. Mäzen zu sein, also zu unterstützen und zu fördern, ohne eine unmittelbare Gegenleistung dafür zu erhalten, wofür die "Gesellschaft der Freunde" steht, mutet in unserer Zeit geradezu idealistisch an. Dafür danken wir Ihnen mit großer Anerkennung von ganzem Herzen.

Und wir verbinden unseren Dank mit dem Wunsch, ja mit der Erwartung, dass Sie auch in Zukunft ihrer selbstgegebenen Bestimmung, eben Freunde von Bayreuth, Freunde der Festspiele sein zu wollen, in freundschaftlicher Weise gerecht werden. Wir wissen, Sie sind als Freunde uneigennützig für uns da, weil wir Sie brauchen.

Eva Wagner-Pasquier  Katharina Wagner

>>> zu den Bayreuther Festspielen

 

Gesellschaft der Freunde von Bayreuth e. V.
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